.ausgestrahlt

Startseite  | Mitmachen | Vergangene Aktionen | Castor 2008
Donnerstag, 17. Mai 2012

Einige Ereignisse des Protestwochenendes

Freitag, 17:45 Uhr: Der Atommüll-Zug startet von der französischen Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague.

Samstag, 12.45 Uhr: Drei Aktivisten haben sich nahe der südpfälzischen Ortschaft Berg bei Wörth im Gleisbett in einem Betonklotz angekettet. Sie stoppen den Zug für 13 Stunden.

Samstag, 13.21 Uhr: In Gorleben beginnt die Kundgebung. 60 Busse sind bisher angekommen. Tausende Menschen sind noch unterwegs und stecken in Staus und Polizeikontrollen.

Samstag, 16.00 Uhr: Mehr als 16.000 Menschen und 400 Traktoren sind vor dem Atommüll-Zwischenlager in Gorleben angekommen und demonstrieren gegen Atomenergie. Der Atommüll-Zug steht noch an der deutsch-französischen Grenze.

Samstag, 16.30 Uhr: Die Blockade des Zwischenlagers beginnt. Hunderte DemonstrationsteilnehmerInnen bleiben.

Sonntag: Um die 2.000 Demonstranten sind entlang der Bahnstrecke zwischen Lüneburg und Dannenberg unterwegs und besetzen immer wieder die Gleise. Die Polizei geht zum Teil brutal vor.

Sonntag, 11.00 Uhr: Stuhlprobe am Verladekran in Dannenberg. Dort sollen die Atommüllbehälter vom Zug auf Lastwagen umgeladen werden.

Sonntag, 12.50 Uhr: Die Polizei entdeckt eine verbogene Schiene auf der Strecke Lüneburg-Dannenberg. Ein Reparaturzug wird angefordert.

Sonntag, ca. 19.30 Uhr: Mitglieder der Bäuerlichen Notgemeinschaft fahren auf ihren Treckern nach Quickborn, um eine Veranstaltung der Grünen Europa-Abgeordneten Rebecca Harms zu besuchen. Die Trecker bleiben auf der Straße und blockieren die Nordstrecke von Dannenberg nach Gorleben für Lkw. Die Sperre bleibt bis Montag, 23 Uhr, stehen.

Sonntag, 19.55 Uhr: Seit mehr als 27 Stunden blockieren AtomkraftgegnerInnen die Zufahrt zum Zwischenlager in Gorleben.

Montag, 1.15 Uhr: Der Atommüll-Zug erreicht 14 Stunden später als geplant Dannenberg. Die Verladung der elf Behälter auf Lastwagen beginnt.

Montag, 8.50 Uhr: Messungen von Greenpeace ergeben, dass die französischen Atommüllbehälter stärker strahlen als die vorherigen Transporte. Später erklärt die niedersächsische Landesregierung, die Strahlung sei unterhalb der Grenzwerte.

Montag, 10.46 Uhr: Erste Aufforderung der Polizei, die Blockade vor dem Zwischenlager zu räumen. Die Zahl der Blockierer steigt ständig. Die Polizei droht auch mit Räumung der Trecker-Blockade in Quickborn.

Montag, 10.51 Uhr: Greenpeace blockiert die Ausfahrt der Umladestation Dannenberg mit einem Sattelschlepper, an den sich zwölf Menschen gekettet haben. Die Polizei räumt sehr schnell ab.

Montag, 11.01 Uhr: Die Blockierenden vor dem Zwischenlager Gorleben schalten von der gemütlichen Hüttendorfstimmung langsam auf die Räumungs-Situation um. Die Bezugsgruppen finden sich zusammen und nehmen auf der Straße Platz.

Montag, 11.11 Uhr: Mitglieder der bäuerlichen Notgemeinschaft haben sich auf der Straße in Grippel in Betonpyramiden angekettet.

Montag, 13.15 Uhr: Mehr als 1.200 Menschen sitzen auf der Straße vor dem Zwischenlager. Die Polizei beginnt zu räumen. Nach kurzer Zeit wird die Räumung unterbrochen, weil zu wenig Polizisten vor Ort sind.

Montag, 13.40 Uhr: Die Polizei will einen Mann von einem der Traktoren in Quickborn herunter holen. Doch der kettet sich an die Hebebühne, die sich ihm nähert.

Montag, 13.50 Uhr: Die Polizei umstellt ganze Orte. Ausnahmezustand. Die Räumung vor dem Zwischenlager wird fortgesetzt.

Montag, 16.08 Uhr: Die Sitzblockade vor dem Zwischenlager in Gorleben ist nach 48 Stunden beendet Die Polizei ging teilweise ruppig vor. Die insgesamt mehr als 1.500 BlockiererInnen wurden mehr geschleift als getragen. Bei Quickborn stehen weiter Trecker auf der Straße. Die Lkw mit strahlender Last konnten noch nicht starten.

Montag, 17.11 Uhr: Die Polizei holt die letzten Kletterer von Robin Wood aus den Bäumen über der Straße zum Zwischenlager Gorleben.

Montag, 22.13 Uhr: Erst jetzt gelingt es der Polizei, den letzten Blockierer aus der Betonpyramide zu entfernen. Acht Mitglieder der bäuerlichen Notgemeinschaft hatten sich angekettet.

Montag, 23.03 Uhr: Der letzte Trecker wird in Quickborn von der Straße gezogen.

Montag, 23.15 Uhr: Die Lkw-Kolonne startet und nimmt die Südstrecke über Splietau. Nicht die Nordstrecke über Quickborn.

Dienstag, 0.25 Uhr: Der Zug kommt im Zwischenlager an. 20 Stunden später als von der Polizei geplant.

« zurück