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Samstag, 4. Februar 2012

15.12.2011: 

Standort Gorleben ungeeignet

Behörden blenden Gaseinlagerungen und geologische Störungen aus

Der ehemalige Fachbereichsleiter für Endlagerung im Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Ulrich Kleemann weist in einer Studie nach, dass der Salzstock in Gorleben nicht einmal in die engere Standortwahl hätte gelangen dürfen. Denn der Salzstock liegt in einer geologisch aktiven Störungszone, die Schichten unter dem Salz bergen eventuell explosive Gase, die zu Explosionen führen können. Doch die für die Bewertung des Salzstocks zuständige Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat diese Kriterien ignoriert. Kleemann stellt auch die vom Umweltministerium in Auftrag gegebene "Vorläufige Sicherheitsanalyse Gorleben" in Frage, da die Fachleute der BGR auch dieses Gutachten erstellen. Die Studie wurde beauftragt und finanziert von der Rechtshilfe Gorleben.

[Studie als pdf-Datei]  [Anlagen zur Studie als pdf-Datei]  [Kleemann-Interview]
02.05.2011: 

25 Jahre nach Tschernobyl

Die Lage am Standort

In der Greenpeace-Studie wird zum 25. Jahrestag der Reaktorhavarie in Tschernobyl untersucht, in welchem Zustand der Katastrophenblock heute ist. Die Ergebnisse, die die Physikerin Oda Becker zusammengetragen hat, sind beunruhigend: Nur die allernötigsten Maßnahmen zur Abstützung des Sarkophages werden vorgenommen, die Hülle ist nach wie vor löchrig und die Sanierungsarbeiten sind schon lange hinter jedem Zeitplan. Auch die Auswirkungen der ausgetretenen und weiter austretenden Strahlung auf die Gebiete rings um den Reaktor werden untersucht und bewertet. 

[Studie als pdf-Datei]
29.04.2011: 

Unversicherbares Risiko

Warum AKW keine ausreichende Haftpflichtversicherung haben

Die Versicherungsforen Leipzig GmbH haben im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energien ausgerechnet, was eine umfassende Haftpflichtversicherung für Atomreaktoren kosten müsste, damit die finanziellen Risiken im Falle eines Super-GAU gedeckt wären. Das Ergebnis der Studie zeigt, das die Kosten dafür enorm wären und macht deutlich, warum heute kein AKW ausreichend versichert ist. 

[Studie als pdf-Datei]
18.04.2011: 

Was Strom wirklich kostet

Studie von Greenpeace Energy

Die hohen staatlichen Förderungen für Atom- und Kohlestrom konterkarieren das Ziel der Energiewende zu einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien. Gleichzeitig ist die Belastung des Staatshaushalts durch Subventionen in Zeiten knapper Kassen mehr als fragwürdig.

[Studie "was Strom wirklich kostet"]  [Langfassung der Studie]
18.08.2010: 

Atomkraft bremst Erneuerbare

Die Wissenschaftler Anthony Frogatt und Mycle Schneider untersuchen in einer Studie für die Heinrich-Böll-Stiftung, wie sich die Förderung der Atomenergie auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien auswirkt. Das Ergebnis: Investitionen in die Nukleartechnologie sind ein "signifikantes Hindernis" für die Energiewende.

[Studie als pdf-Datei (englisch)]
26.07.2010: 

Erneuerbar ohne Stromlücke

Dass Atomkraft schlicht nicht notwendig ist und dass eine Stromversorgung, die komplett auf Erneuerbare setzt, bis zum Jahr 2050 machbar ist, zeigt diese Studie des Umweltbundesamtes vom Juli 2010. Auch ohne AKW kann die Versorgungssicherheit problemlos gewährleistet werden, argumentieren die AutorInnen, und strafen damit die Geschichten von einer möglichen "Stromlücke" Lügen.

[Langfassung der Studie (PDF)]  [Pressemitteilung des UBA zur Studie]
27.05.2010: 

100 Prozent Erneuerbare und 0 Prozent Atomstrom

SRU: Wir brauchen keine Laufzeitverlängerungen für AKW

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen, das umweltpolitische Beratungsgremium der Bundesregierung, erteilt dem atomfreundlichen Kurs von Schwarz-Gelb eine klare Absage: In seiner Stellungnahme vom Mai 2010 schreiben die Energie-ExpertInnen, dass eine Stromversorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energiequellen bis zum Jahr 2050 problemlos machbar ist - ohne Laufzeitverlängerungen für AKW.

[Langfassung der Stellungnahme (PDF)]  [Pressemitteilung des SRU]
27.08.2009: 

Deutschland kann klimaneutral werden - wenn die Politik will

Greenpeace-Studie: Ohne Atomstrom bis 2050 CO2-freie Stromerzeugung

Deutschland kann bis zum Jahr 2050 fast CO2-frei sein – auch ohne Atomstrom. Im Szenario "Plan B 2050" zeigt Greenpeace den Weg dorthin: Er macht nahezu unabhängig von Energie-Importen, sichert die Versorgung und senkt die Stromkosten. Gemessen am Basisjahr 1990 können bis 2050 so 90 Prozent der CO2-Emissionen eingespart werden. Entscheidend ist, jetzt die richtigen Weichen dafür zu stellen.

[Greenpeace-Meldung]  [Kurzfassung der Studie (PDF)]  [Langfassung der Studie (PDF)]
31.08.2009: 

Öko-Institut: Atomkraft ist kein Klimaretter

Kann Atomkraft fossile Energieträger ersetzen und CO2-Emissionen einsparen? Stehen wir tatsächlich vor einer Renaissance der Kernenergie? In der Broschüre „Streitpunkt Kernenergie“ hat das Öko-Institut seine wichtigsten Studien zum Thema zusammengefasst und mit neuen Fakten und Zahlen untermauert. Ergebnis unter anderem: „Nur wenn die bestehenden 436 Atommeiler auf 1.000 bis 1.500 neue Anlagen ausgebaut würden, könnte Kernenergie überhaupt eine wichtige Rolle beim Klimaschutz spielen.“ Und: „Die vermeintlich neuen Argumente der Kernenergiebefürworter erweisen sich als leere Versprechen.“

[Zusammenfassung des Öko-Instituts]  [Studie als PDF]

Juni 2009: Atomkraft Hindernis für Ausbau Erneuerbarer Energien

Wuppertal-Institut: Kein Platz für Atomenergie

Eine Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie im Auftrag des Bundesumweltministeriums zeigt: Die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken würde den Ausbau der erneuerbaren Energien erheblich behindern.

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Juli 2009/ Atomstrom 2009: Sauber, sicher, alles im Griff?

Aktuelle Probleme und Gefahren bei deutschen Atomkraftwerken

Wie schlecht es um die Sicherheitslage in deutschen Atommeilern bestellt ist, zeigt der BUND in einem Recherchebericht mit dem Titel „Atomstrom 2009: Sauber, sicher, alles im Griff?“ des unabhängigen Atomexperten Helmut Hirsch. Technische Mängel und Schlampereien würden von Behörden und deren Sachverständigen jahrelang übersehen, massiv unterschätzt werde das Risiko von Erdbeben in Biblis und von Überflutungen in Unterweser. /

Juli 2009: Laufzeitverlängerung würde Atomkonzernen Milliarden bringen

Eine Studie der Landesbank Baden-Württemberg

Die deutschen Atomstromkonzerne könnten durch eine Laufzeitverlängerung für ihre Kernkraftwerke dreistellige Milliardengewinne erwirtschaften. Einer Studie der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) zufolge, die der Berliner Zeitung vorliegt, würden Eon, RWE und EnBW Zusatzerlöse von über 200 Milliarden Euro erzielen, falls die AKW 25 Jahre länger laufen dürfen und die Strompreise steigen.

Quelle: Berliner Zeitung

Studie: 2020 sind Atomkraftwerke überflüssig

Januar 2009: Wenn es beim Atomausstieg bleibt, wird Deutschland im Jahr 2020 ohne Kernenergie auskommen müssen. Alles kein Problem, rechnet eine Studie des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) vor. Sogar die Preise für den Strom aus Wind, Sonne, Biomasse und Wasser sollen sinken.

Kurzstudie im Auftrag von Eurosolar: Sicherung von Kernkraftwerken vor Terrorangriffen

EUROSOLAR hat im Oktober 2008 ein Kurzgutachten vorgestellt, um auf das Defizit der Politik aufmerksam zu machen. Der Grund: bislang wurde nichts unternommen um die Betreiber von Atomkraftwerken zu verpflichten, diese Anlagen wirkungsvoll vor Terrorangriffen zu schützen.

Studie des Ökoinstitut: Führen Laufzeitverlängerungen für AKW zu niedrigeren Strompreisen?

Was passiert mit dem Strompreis, wenn die deutschen Kernkraftwerke länger laufen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Kurzanalyse des Öko-Instituts vom Juli 2008. Die Studie untersucht, in welchem Umfang und in welchem zeitlichen Profil Zusatzgewinne im Fall einer Laufzeitverlängerung bei den verschiedenen Energieversorgungsunternehmen entstehen würden. Zudem wird diskutiert, ob und in welcher Größenordnung Auswirkungen auf die Strompreise erwartet werden könnten und wie wirksam beziehungsweise belastbar die geplanten Modelle für Strompreissubventionen aus abgeschöpften Zusatzgewinnen sind.

Studie des Umweltbundesamtes: Atomausstieg und Versorgunssicherheit

Die Studie des UBA vom März 2008 widerspricht der "Stromlücken-Lüge", die Stromengpässen in Deutschland spätestens ab dem Jahr 2012 prophezeit, sollte es beim beschlossenen Atom-"Ausstieg" bleiben. „Die Versorgungssicherheit mit Strom ist in Deutschland nicht gefährdet - eine „Stromlücke“ ist nicht zu erwarten“, sagte Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des UBA.

.ausgestrahlt weist darauf hin, dass in der Grafik auf Seite 11 fälschlicherweise keine CO2-Emissionen von Atomkraftwerken aufgeführt werden. Für die Bereitstellung des Brennstoffs sind während der gesamten Laufzeit CO2-Emissionen zu berücksichtigen.

Auch den in der Studie eingerechneten Neubau von Braun- und Steinkohlekraftwerken lehnt .ausgestrahlt ab.

Studie zur Kinderkrebshäufigkeit um deutsche AKW im Auftrag des Bundesamt für Strahlenschutz (BFS)

Das Risiko für Kinder unter 5 Jahren, an Leukämie zu erkranken, nimmt zu, je näher ihr Wohnort an einem Kernkraftwerk liegt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kinderkrebsregisters in Mainz (DKKR) unter Leitung von Professorin Maria Blettner im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) vom Dezember 2007 (sogenannte KIKK-Studie).

World Nuclear Industrie Status Report

Grüne im Europaparlament legen Ende November 2007 den Weltatom-Bericht vor: Keine Spur von der viel beschworenen Renaissance der Atomenergie
Der Bericht stellt fest, dass der Anteil der Atomenergie an der Stromerzeugung in 21 der 31 Länder, die auf Atomkraft setzen, in den letzten Jahren gesunken ist. Heute laufen fünf Atomkraftwerke weniger in der Welt als noch vor fünf Jahren und mit 32 stehen 20 Meilern weniger in der Baustatistik als Ende der 90er Jahre. Gleichzeitig nimmt das Durchschnittsalter der Atomkraftwerke stetig zu und liegt heute bei 23 Jahren.

Mehr Sicherheit durch die Stilllegung älterer Atomkraftwerke

Das nicht-offizielle Papier des BMU vom 04.09.2007 beschreibt ausführlich die Möglichkeit der Stilllegung von sieben der gefährlichsten deutschen AKW. Neben dem absoluten Sicherheitsgewinn werden auch die einzelnen Probleme und Gefahren der jeweiligen Reaktortypen näher erläutert.

Oxford Research Group: Atomenergie bringt mehr Unsicherheit und keine Klimarettung

Der Bericht "Too Hot To Handle - The Future of Civil Nuclear Power" beschreibt, dass sich mit Atomkraft die CO2-Emissionen nicht entscheidend verringern lassen, während die Gefahren mit dem Ausbau steigen.

Greenpeace-Studie zur Vernebelung von AKW

Die Studie "Vernebelung als Schutzmaßnahme gegen einen Flugzeugangriff" wurde im Januar 2007 von Dipl.-Phys. Oda Becker im Auftrag von Greenpeace erstellt.

Restrisiko - Studie über Risiken und Störfälle seit 1986

Die Studie "Restrisiko" im Auftrag der Grünen im Europäischen Parlament beschreibt 16 der gefährlichsten Störfälle der vergangenen 20 Jahren. Die Restrisiko-Studie wurde von sieben hochkarätigen unabhängigen Experten von der Union of Concerned Scientists (USA), dem Öko-Institut (D), dem Institut für Risikoforschung (A) erstellt und von Mycle Schneider (F) koordiniert.

Studie "Der Uran-Report" der Energy-Watch-Group

Die engl. Studie setzt sich mit den Uranreserven und mit dem Uranverbrauch der AKW auseinander.

Studie des Ökoinstituts zu Atomkraft

Die Broschüre setzt sich mit den Risiken der Atomkraft auseinander, widerlegt die Argumente der Atomkraftbefürworter und skizziert die Möglichkeiten klimafreundlicher und atomenergiefreier Energieversorgung.

Greenpeace-Studie zu den Risiken von Atomkraftwerken

Eine umfangreiche Studie über die Sicherheit von Reaktoren.

Broschüre des Bundesumweltministeriums zu den Argumenten der Atombefürworter

Das Themenpapier setzt sich mit den Argumenten auseinander, welche die BefürworterInnen eines Comebacks der Atomkraft gerne anführen.

Tschernobyl-Studien

Die umfangreichen Studien über die verheerenden Folgen der Reaktorkatastrophe widerlegen die verharmlosten Schlussfolgerungen der Internationalen Atomenergiebehörde.