Die Risse in den Armaturen, die seit über einem Jahr das Wiederanfahren
des Atomkraftwerks Krümmel verhindern, sind eher zufällig entdeckt
worden. Der Reaktorsicherheits-Experte im Öko-Institut Darmstadt,
Christian Küppers, sagte der Zeitschrift ".ausgestrahlt" (Ausgabe
Frühjahr 2009), die gefährlichen Mängel wären ohne den Trafobrand im
Juni 2008 "wahrscheinlich nicht oder zumindest nicht so bald"
aufgefallen. Grund dafür sei, dass zeitraubende Prüfungen normalerweise
nur dann durchgeführt würden, wenn ein Atomkraftwerk sowieso länger
still stehe, erläuterte Küppers: "Dann findet man plötzlich alles
Mögliche."
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