Aktion

Täglicher Atomalarm in Berlin

3.-6. Juni 2010: Krach schlagen gegen AKW

Nachdem der Streit um die Zukunft der Atomenergie in der Union eskaliert war, hieß es in Berlin Atom-Alarm: Merkel wollte die Atom-Kuh so schnell wie möglich vom Eis holen und im Eilverfahren eine Entscheidung über Laufzeitverlängerungen für AKW treffen. Daraufhin hatte .ausgestrahlt zu täglichen Protesten aufgerufen, um deutlich zu machen, dass eine große gesellschaftliche Mehrheit den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke ablehnt.

Doch Merkels Plan ging nicht auf. Das zeigt, dass unser Protest ankommt: Eine Hauruck-Entscheidung über die Zukunft der AKW erschien der Regierung angesichts der großen gesellschaftlichen Ablehnung wohl doch zu riskant. Die Entscheidung über die Laufzeiten der AKW ist nun vorerst auf Mitte Juli verschoben.

Donnerstag, 3.6., und Freitag, 4.6.: Krach schlagen gegen Atomkraft

Besonders ohrenbetäubend war der Protest am Donnerstag Abend und Freitag früh in Berlin. Mit Trommeln, Pfeifen und allem was Lärm macht, schlugen Hunderte Atomkraftgegner und Atomkraftgegnerinnen vor dem Bundeskanzleramt und der Landesvertretung Thüringen Alarm, während drinnen Kanzlerin Merkel mit den Ministern der unionsgeführten Länder über längere Laufzeiten verhandelte. Gemeinsam mit dem Kampagnennetzwerk Campact hatte .ausgestrahlt zum Krach schlagen aufgerufen. 

Mehr Berichte und Fotos von den Aktionen gibt es im Campact-Blog.

Sonntag, 6.6.: Atomkraft? Ihr habt wohl ein Rad ab!

Auf der Kabinettsklausur der Regierung am Sonntag wurde es nicht leiser. Während die schwarz-gelbe Koalition über längere Laufzeiten für AKW und Steuern für Energiekonzerne beriet, wollten Atomkraftgegner vor den Türen des Kanzleramts nur eines: "Abschalten!" Hunderte Radlerinnen und Radler bereiteten der Regierung ein ohrenbetäubendes Klingelkonzert. Denn wer AKWs weiter betreiben will, anstatt endlich abzuschalten, der hat wohl ein Rad ab!

Alle Fotos von der Aktion gibt es auf Flickr.

.ausgestrahlt-Newsletter

Ich will von .ausgestrahlt auf dem Laufenden gehalten werden! Der Newsletter erscheint alle 1- 3 Wochen.