Film vorführen
Eine Filmvorführung ist eine einfach zu organisierende Aktion und zugleich eine gute Gelegenheit, weitere MitstreiterInnen für Deine (neue) Anti-Atom-Gruppe zu gewinnen.
Alles was bei einer öffentlichen Filmveranstaltung zu beachten ist, findet ihr auf dem Merkblatt des Verbands der Filmverleiher.
Aktionsfilme und andere Schnipsel findest Du im .ausgestrahlt-YouTube-Kanal.
Als weitere Filme bieten sich zum Beispiel an:
- Albtraum Atommüll
- Ausgestrahlt. X-tausendmal quer in Gorleben
- Castor 2008/Castor 2010
- Lost Paradise
- Restrisiko
- Das Schönauer Gefühl - Die Geschichte der Stromrebellen aus dem Schwarzwald
- Todeszone - nach dem Super-GAU in Biblis
- Totgesagte leben länger - Das Comeback der Atomkraft
- Trainstopping
- Und keiner weiß warum, Leukämietod in der Elbmarsch
- Unter Kontrolle
- Der Uranberg
- Uranium - is it a country?
- Verseuchtes Land
- Die 4. Revolution - Energy Autonomy
- Die wahre Geschichte von Tschernobyl
- 's Weschpenescht - die Chronik von Wyhl 1970 - 1982
- Widerstand ist machbar
- Die Wolke
- Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie
Albtraum Atommüll
(Dokumentation, Frankreich, 2009, 97 Min.)
Regie: Eric Guéret
Buch: Laure Noualhat, Eric Guéret
Produktion: ARTE France, Bonne pioche, in Zusammenarbeit mit Sundance Channel
Inhalt: Auf die zunehmende Angst vor den Folgen der Erderwärmung reagieren Industrielle und manche Politiker mit dem Wundermittel Atomenergie: eine saubere und kontrollierbare Energie ohne schädliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die sogar zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Aber ist sie wirklich so sauber, wie man uns weismachen will?
Mehr Informationen gibt es hier
Ausgestrahlt. X-tausendmal quer in Gorleben
(Dokumentation, Deutschland 1997)
Produktion: Carl A. Fechner
Inhalt: 9.000 Menschen, die 1997 fünf Tage lang mit einer Sitzblockade gegen den Castor-Transport nach Gorleben protestierten. Ein mutmachender Film über kreativen Widerstand.
Informationen und DVD-Bestellung hier
Castor 2008/Castor 2010
(Kurzdokumentationen, Deutschland 2008/2010)
Produktion: graswurzel.tv
Inhalt:Dokumentation der Proteste gegen die Castortransporte 2008 und 2010 ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben. Mehre ca. 3-minütige Filme bilden die Vielfalt des Widerstands ab und zeigen Beweggründe der Demontrierenden auf.
Mehr Informationen, Filme und DVD-Bestellung hier
Lost Paradise
(Dokumentation, Deutschland 2008, 81 Min.)
Regie/Buch: Sebastian Heinzel
Produktion: Filmakademie Baden-Württemberg und Essence Film
Inhalt: Olga, eine junge Journalistin aus Kiew, erinnert sich an eine paradiesische Kindheit: sie lebte in Pripyat, einer jungen Stadt voller Kinder, Pilze und Blumen. Der einzige Haken: Pripyat liegt direkt neben dem Reaktor von Tschernobyl. Mit acht Jahren wurden Olga und ihre Familie evakuiert. 22 Jahre später kehrt sie gemeinsam mit ihrem brasilianischen Ehemann zurück an den Ort ihrer Kindheit, der heute eine Geisterstadt ist. Ein Film über den Verlust von Heimat, die zweite Generation nach Tschernobyl und die Frage, ob man Gänseblümchen heute wieder essen kann?
Offizielle Website und DVD-Bestellung hier
Restrisiko
(Spielfilm, Deutschland 2010)
Regie: Urs Egger
Buch: Sarah Schnier, Carl-Christian Demke
Produktion: Ninety-Minute Film GmbH für Sat 1
Inhalt: Der Nuklearunfall im Kernkraftwerk Oldenbüttel ist die größte Katastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik. Zwei Millionen Menschen müssen evakuiert werden. Nur die AKW-Sicherheitschefin Katja Wernecke (Ulrike Folkerts) kehrt in die kontaminierte Zone zurück, um Beweise für die Ursache des GAUs zu finden. Noch drei Monate zuvor war ihre größte Sorge, dass der Laufzeitverlängerung des AKWs nicht zugestimmt wird und damit ihr Arbeitsplatz gefährdet ist. Einen Brand im Kernkraftwerk will sie daher genauso wie ihr Vorgesetzter Werksleiter Wessel (Kai Wiesinger) verschweigen. Nichts soll nach außen dringen und der Vorfall vertuscht werden. Doch noch bevor er eine langfristige Strategie ausarbeiten kann, passiert der Unfall...
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Das Schönauer Gefühl - Die Geschichte der Stromrebellen aus dem Schwarzwald
(Dokumentation, Deutschland)
Produktion: FuSS e.V.
Inhalt: Der Film schildert die unglaubliche Geschichte der "Schönauer Stromrebellen" von der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl im Jahre 1986 bis zum Jahrestag der zehnjährigen Stromnetzübernahme 2007. Er wurde produziert, um andere Menschen und Initiativen über die Schönauer Initiative zu informieren und zu bürgerschaftlichem Engagement zu motivieren.
DVD-Bestellung hier
Todeszone - nach dem Super-GAU in Biblis
(Dokumentation, Deutschland 1991, 45 Min.)
Regie/Buch: Joachim Faulstich, Georg M. Hafner
Produktion: Hessischer Rundfunk
Inhalt: Ausgangspunkt des dokumentarisch-fiktiven Szenarios ist ein angenommener GAU (größter anzunehmender Unfall) im Kernkraftwerk Biblis A. Biblis gilt als eines der störanfälligsten Atomkraftwerke der Bundesrepublik. Bei einem schweren Störfall im Dezember 1987 hätte ein offen stehendes Ventil beinahe eine Kernschmelze ausgelöst. (Quelle: www.naxos-kino.org)
Totgesagte leben länger - Das Comeback der Atomkraft
(Dokumentation, Deutschland 2010, 43 Min.)
Regie/Buch: Ulrike Brödermann, Michael Strompen
Produktion ZDF
Inhalt: Der Atomausstieg ist beschlossene Sache. Daran ändere sich auch unter Schwarz-Gelb nichts, sagt der neue CDU-Umweltminister Röttgen. "Kernenergie kann man auf Dauer nur nutzen, wenn eine Mehrheit der Menschen sie akzeptiert. Das ist seit Jahrzehnten nicht der Fall." Atomkraft sei nichts anderes mehr, als eine "Brückentechnologie". Wie sieht er also aus, der langsame Ausstieg aus der Atomkraft? Werden Werke geschlossen? Sozialpläne ausgehandelt? Der Rückbau vorbereitet?
anzusehen auf der ZDF-Mediathek
Trainstopping
(Dokumentation, Deutschland 1998, 60 Min.)
Produktion: Medienprojekt der Stadt Wuppertal
Inhalt: Ein SchülerInnen-Filmteam (unter professioneller Anleitung) begleitet Protest und Widerstand gegen den Castor-Transport nach Ahaus im Jahr 1998. Aspekte des Videos sind: die Demonstrationen in Ahaus und Münster, Widerstandsaktionen, Gleisbesetzungen und deren Räumung, Polizeigewalt gegen den Widerstand der DemonstrantInnen, das Leben der DemonstrantInnen in den Camps, Interviews mit der Bevölkerung vor und während des Transportes, mit Gefangenen (nach ihrer Freilassung), GleisbesetzerInnen etc. und eine Reflexion der jugendlichen FilmemacherInnen selbst.
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Und keiner weiß warum, Leukämietod in der Elbmarsch
(Dokumentation, Deutschland 2006, 11 Min.)
Produktion: Barbara Dickmann, Angelica Fell
Inhalt: Anfang der 1990er Jahre wurden die ersten Leukämieerkrankungen rund um Geesthacht registriert, in unmittelbarer Nähe des Atomkraftwerkes Krümmel und der staatlichen Atomanlage GKSS. Bei der Suche nach den Ursachen dieser mittlerweilen weltweit höchsten Leukämiedichte wurden immer wieder Mikrokügelchen mit hochradioaktiven Substanzen gefunden. Woher stammt dieser kugelförmige hochangereicherte Kernbrennstoff, der zur Stromerzeugung nicht gebraucht wird, sehr wohl aber für Atombomben. Die einzige Anlage, die mit diesem bombenfähigen Nuklear-Material “experimetieren” könnte ist die GKSS.
Tatsächlich gab es einige Jahre vor den ersten Erkrankungen einen Zwischenfall in der Region: Am 12. September 1986 wurde im Atomkraftwerk Krümmel eine alarmierend hohe Radioaktivität gemessen. Jahrelang forschen Wissenschaftler im Auftrag der Landesregierungen Niedersachsen und Schleswig-Holstein nach den Gründen für die Leukämie-Serie. Sie fühlten sich bei ihrer Suche nach möglichen Ursachen behindert und kamen zu dem Schluß, daß nur ein vertuschter Unfall mit Freisetzung von Radioaktivität die Ursache für diese mysteriöse Häufung von Kinderleukämie sein könne. Ihnen wurde aber nicht geglaubt und einige von ihnen legten im November 2004 aus Protest ihre Arbeit nieder. Die Akte „Kinderleukämie an der Oberelbe" wurde kurz darauf geschlossen.
Video ist hier bei Youtube anzusehen.
Unter Kontrolle
(Dokumentation, Deutschland 2011, 98 Min.)
Regie/Buch: Volker Sattel
Inhalt: Volker Sattel hat sich in seiner Dokumentation Unter Kontrolle an Orte der deutschen und österreichischen Nuklearindustrie begeben und zeichnet diesen Imagewandel ebenfalls nach: Von der Nachkriegszeit, in der idealistisch von einem friedlichen Umgang mit der Kernenergie die Rede war, über das Aufkommen der Anti-Atomkraft-Bewegung in den 1980er Jahren bis zu durchgesetzten Schließungen von Atomkraftwerken. Der Schwerpunkt des Films liegt aber auf den aktuellen Sicherheitsvorkehrungen und auf der Frage, wie sicher unsere Atomkraftwerke eigentlich sind.
Mehr unter www.unterkontrolle-film.de
Der Uranberg
(Spielfilm, Deutschland 2011 88 Min.)
Regie: Dror Zahavi
Produktion: Saxonia Media Filmproduktion GmbH
Inhalt: 1947: Der Kalte Krieg hat begonnen und damit das atomare Wettrüsten zwischen Amerikanern und Russen. Die Sowjets lassen im Erzgebirge Uran fördern - um ein besseres Deutschland aufzubauen, arbeitet dort auch Kurt Meinel mit...
weitere Informationen und Verleih hier
Uranium - is it a country?
(Dokumentation, Deutschland 2009, 53 Min.)
Produktion: Nuking the Climate - Strahlendes Klima
Inhalt: Eine Spurensuche nach der Herkunft von Atomstrom.(2009, 53 Min.) ist der erste Film der Initiative Strahlendes Klima. Er führt in die Wüste Australiens, wo der Bergbauriese BHP Billiton das größte Uranvorkommen der Welt abbaut.
weitere Information und DVD-Bestellung hier
Verseuchtes Land
(Russland 2009, 31 Min., OmeU)
Produktion: Greeworld Russia
Inhalt: Majak war die erste Anlage zur industriellen Herstellung spaltbaren Materials in der Sowjetunion. Im dem geheimen kerntechnischen Kombinat Mayak wurde waffenfähiges Plutonium produziert und nukleare Brennstäbe wiederaufbereitet. Während der über 60 Betriebsjahre gab es in Majak mehrere Unfälle, viele tausend Quadratkilometer Land wurden durch radioaktiven Abfall verseucht und in eine Ödnis verwandelt. Hunderttausende Menschen wurden und werden Opfer der radioaktiven Kontamination. Im Zentrum des Leidens liegt das Dorf Musljumowo, 30 Kilometer vom Atomkomplex entfernt. Kaum einer hier ist gesund. Die Menschen leiden an chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzproblemen, Arthritis und Asthma. Jeder zweite Frau ist unfruchtbar, jedes dritte Neugeborene kommt mit Missbildungen zur Welt, jedes zehnte Kind wird zu früh geboren. Die Zahl der Krebserkrankungen ist drastisch erhöht.
weitere Information und DVD-Bestellung hier
Die 4. Revolution - Energy Autonomy
(Dokumentation, Deutschland 2011)
Regie/Buch/Produktion: Carl-A. Fechner
Inhalt: Der Film steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun! Wie – das zeigt die 4. Revolution anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern.
weitere Informationen hier
Die wahre Geschichte von Tschernobyl
Produktion: Discovery Channel
Inhalt: Im Morgengrauen des 26. April 1986 explodierte der vierte Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl. Eine regenbogenfarbene Stickflamme schoss 1.000 Meter hoch in den ukrainischen Himmel. In den folgenden acht Monaten nahmen 800.000 junge Soldaten, Minenarbeiter, Feuerwehrleute und Zivilisten aus der gesamten Sowjetunion einen fieberhaften Kampf um Tschernobyl und gegen die Zeit auf…
Film hier ansehen
's Weschpenescht - die Chronik von Wyhl 1970 - 1982
(Dokumentation, BRD 1982, 110 Min.)
Regie: Walter Mossmann
Produktion: Medienwerkstatt Freiburg
Inhalt: Zwölf Jahre einer aufregenden Geschichte, die Geschichte einer regionalen Volksbewegung, die aus dem Nichts entstand, die Geschichte der Platzbesetzung und der grenzüberschreitenden Aktionen, eine Geschichte, die die Bevölkerung selber gemacht hat, mit Verantwortungsbewußtsein, Mut, Phantasie und langem Atem. Die Chronik von Wyhl wurde in Zusammenarbeit mit den Bürgerinitiativen am Kaiserstuhl zusammengestellt. „S’Wespenäscht“ ist eine Chronik von wirklichen Ereignissen. Und ist gleichzeitig über weite Strecken ein Traum. Ein Traum von direkter Demokratie, von Selbstbewußtsein und Selbstorganisation, von haltbarem Widerstand, von Erfindungen (Platzbesetzungen, Freundschaftshaus, Volkshochschule Wyhler Wald, Freies Radio Dreyeckland).
DVD-Bestellung, Verleih hier
Widerstand ist machbar
(Dokumentation, Deutschland 1997, 60 Min.)
Regie und Buch: Iris Lachtrup, Stephan Feifel
Produktion: Medienwerkstatt Abraxas
Inhalt: Dieser Film ist ein Interviewportrait in dem “stinknormale” Bürger sowie Mitglieder von Bürgerinitiativen erzählen warum und in welcher Form sie sich aktiv am Widerstand beteiligt haben, um den 3. Castor-Transport von Neckarwestheim ins Zwischenlager von Gorleben zu verhindern. Sie berichten seit wann sie im Widerstand sind und was sie zu ihrem Engagement drängt: Das Bewußtsein über die tödliche Gefahr, die von Atommüll ausgeht. Das Wissen darüber, dass – egal wie sicher ein AKW ist – der Müll, der nicht entsorgt werden kann das Problem ist und es auf der ganzen Welt keine Möglichkeit gibt Atommüll sicher zu lagern.
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Die Wolke
(Spielfilm, Deutschland 2006)
Regie: Gregor Schnitzler
Buch: Marco Kreuzpainther nach der Romanvorlage von Gudrun Pausewang
Inhalt: Ein Störfall im AKW mitten in Deutschland. Mit Tausenden fliehen auch die SchülerInnen Hannah und Elmar vor der radioaktiven Wolke - mehrfach ausgezeichneter Spielfilm nach einem Roman von Gudrun Pausewang
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Yellow Cake - Die Lüge von der sauberen Energie
(Dokumentation Deutschland 2010, 108 Min.)
Regie/Buch: Joachim Tschirner
Produktion: Um Welt Film Produktionsgesellschaft mbH
Inhalt: Der Anfang der nuklearen Kette ähnelt einer Terra incognita. Über dem Uranerzbergbau liegt seit fünfundsechzig Jahren ein Geflecht aus Geheimhaltung und Desinformation. Weltweit und bis heute. Selbst in den jüngsten Debatten über die Atomkraft spielen die verheerenden Folgen des Uranerzbergbaus keine Rolle...
weitere Informationen und Trailer hier




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